Erdwärme- und Luftwärmepumpen

Sind Wärmepumpen out?

Sind Wärmepumpen out?

Wärmepumpen am Limit - (Erd) Wärmepumpen, wie auch Luftwärmepumpen, galten lange Zeit als Energiesparwunder und wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen. Die Bundesregierung empfiehlt (immer noch) die Wärmepumpe als "ideales Heizsystem".

Mittlerweile sind aber die Verkaufszahlen um gut 12% gesunken - eine Zäsur für die erfolgsverwöhnte Branche. Aber für Verbraucherschützer ist das keine Überraschung. Denn die Wärmepumpen verbrauchen in der Praxis deutlich mehr Strom als vorausberechnet.

Eine Ursache für den Rückgang besteht in den vollmundigen, jedoch unerfüllbaren Versprechnungen der Planer betreffs Verbrauch, Einsparung, etc. ... für viele Häuser sind die Anlagen (Wärmepumpe, Erdwärmepumpe, Luftwärmepumpe) schlichtweg nicht geeignet. Denn Wärmepumpen entziehen dem Erdreich durch mit Wasser gefüllte Rohre oder tief in den Boden dringende Sonden Wärme (Erdwärme). Diese wird dann von einer elektrisch betriebenen Kompressorpumpe verdichtet und anschließend an den Heizwasserkreislauf im Haus übertragen. In der Theorie benötigt diese Pumpe dabei nur wenig Strom. In der Praxis ist der Energiebedarf jedoch meist viel höher.

Dieser Sachverhalt könnte die Anlagen (Wärmepumpen, Luftwärmepumpen) bald zu besonders teuren Heizsystemen machen. Denn die Strompreise werden auch nächstes Jahr wieder kräftig zulegen und Schuld daran ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), über welches den Einsatz von Biomasse-, Solar- und Windkraftanlagen zur Elektrizitätzerzeugung subventioniert wird. Die Umlage, die Verbraucher nach dem EEG über ihre Stromrechnung zahlen müssen, steigt 2011 um 1,5 auf insgesamt 3,5 Cent je Kilowattstunde. Bereits jetzt haben schon knapp die Hälfte aller Stromanbieter für Anfang 2011 Preiserhöhungen von durschnittlich 7,1 % angekündigt.

Bereits bei den heutigen Strompreisen ist der Betrieb einer Wärmepumpe nicht mehr billiger als der Betrieb einer modernen Ölheizung. Rechnet man heute alle Kosten zusammen, auch die Anschaffungskosten, und setzt 15 Jahre als Lebensdauer an, dann schaffen es viele Wärmepumpen nicht, sich zu armortisieren. Viele Anlagen brauchen dazu 18 bis 20 Jahre. Aber solange halten nur wenige Anlagen ...

Das viele Anlagen (Wärmepumpe und Luftwärmepumpe) mehr Strom verbrauchen als prognostiziert, liegt häufig an einer falschen Kalkulation! Oftmals arbeiten die Planer mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur und vernachlässigen die tiefen Minustemperaturen im Winter. Als Folge werden Wärmepumpen mit zu geringer Leistung und zu kurzen Rohrleitungssystemen oder Sonden verbaut. Legt sich dann ein strenger Winter über das Land, dann stoßen diese Systeme schnell an ihre Grenzen. Kompressor und Stromzähler überschlagen sich. Klimaschutz und Energie sparen ade!
Ein weiteres Kriterium für den Mehrverbrauch an Strom - wofür im schlimmsten Fall gar keine Wärme geliefert wird - die Anlagen können den Untergrund auskühlen. Bis hin zu einem Garten mit Permafrostboden, weil dem Erdreich Winter für Winter mehr Wärme entzogen wird als die Sonne nachheizen kann. Das kann auch den Vegetationszyklus ändern.
Bauherren sollten heute alternativ über eine Holzpelletheizung, eine Kraft-Wärme-Kopplungs oder eine thermische Solaranlage beim Bau eines Eigenheimes nachdenken.

Erdwärme - Grundbegriffe
Erdwärmepumpen entziehen dem Boden mit durch Wasser gefüllte Rohre oder tief in das Erdreich dringende Sonden Wärme. Diese wird von einer elektrisch betriebenen Kompressorpumpe verdichtet und an den Heizwasserkreislauf im Haus übertragen.

Luftwärmepumpen entziehen der Außenluft Wärme, die ebenfalls mit einem Kompressor verdichtet und an den Heizkreislauf übertragen wird. Diese Anlagen können allerdings nur effektiv betrieben werden, wenn die Außentemperatur über Null Grad liegt. Ab Null Grad bildet sich Eis auf dem Wärmetauscher, welches wie eine Isolierschicht wirkt und die Wärmeübertragung mindert. Zwar gib es dafür Zusatzheizungen, aber die treiben natürlich den Stromverbrauch wieder in die Höhe. Mit 12.000 bis 16.000 EURO ist eine Luftwärmepumpe zwar deutlich günstiger als eine Erdwärmepumpe, aber wirtschaftlich betreiben lässt sie sich nur in Regionen mit Temperaturen, die selten unter Null Grad sinken.

Die Jahresarbeitszahl ist die entscheidende Messgröße für die Leistung einer Wärmepumpe. Sie gibt das Verhältnis zwischen der jährlich bereitgestellten Wärmemenge und dem Elektrizitätsverbrauch wieder. Um die Stromkosten möglichst gering zu halten, sollte die Jahresarbeitszahl mindestens den Wert von 3,5 übersteigen und möglichst 4,0 erreichen.

Förderung für die Umrüstung eines bestehenden Hauses auf eine Wärmepumpenheizung gewährt die BaFa. Eigentümer erhalten 2.400 EURO, wenn sie eine Luftwärmeanlage mit einer Arbeitszahl von mindestens 3,7 oder eine Erdwärmeanlage mit einer Arbeitszahl von mindestens 4,3 einbauen. Wärmepumpen in Neubauten werden nicht gefördert.

Dieser Sachverhalt könnte die Anlagen (Wärmepumpen, Luftwärmepumpen) bald zu besonders teuren Heizsystemen machen. Denn die Strompreise werden auch nächstes Jahr wieder kräftig zulegen und Schuld daran ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), über welches den Einsatz von Biomasse-, Solar- und Windkraftanlagen zur Elektrizitätzerzeugung subventioniert wird. Die Umlage, die Verbraucher nach dem EEG über ihre Stromrechnung zahlen müssen, steigt 2011 um 1,5 auf insgesamt 3,5 Cent je Kilowattstunde. Bereits jetzt haben schon knapp die Hälfte aller Stromanbieter für Anfang 2011 Preiserhöhungen von durschnittlich 7,1 % angekündigt.

Bereits bei den heutigen Strompreisen ist der Betrieb einer Wärmepumpe nicht mehr billiger als der Betrieb einer modernen Ölheizung. Rechnet man heute alle Kosten zusammen, auch die Anschaffungskosten, und setzt 15 Jahre als Lebensdauer an, dann schaffen es viele Wärmepumpen nicht, sich zu armortisieren. Viele Anlagen brauchen dazu 18 bis 20 Jahre. Aber solange halten nur wenige Anlagen ...

Das viele Anlagen (Wärmepumpe und Luftwärmepumpe) mehr Strom verbrauchen als prognostiziert, liegt häufig an einer falschen Kalkulation! Oftmals arbeiten die Planer mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur und vernachlässigen die tiefen Minustemperaturen im Winter. Als Folge werden Wärmepumpen mit zu geringer Leistung und zu kurzen Rohrleitungssystemen oder Sonden verbaut. Legt sich dann ein strenger Winter über das Land, dann stoßen diese Systeme schnell an ihre Grenzen. Kompressor und Stromzähler überschlagen sich. Klimaschutz und Energie sparen ade!
Ein weiteres Kriterium für den Mehrverbrauch an Strom - wofür im schlimmsten Fall gar keine Wärme geliefert wird - die Anlagen können den Untergrund auskühlen. Bis hin zu einem Garten mit Permafrostboden, weil dem Erdreich Winter für Winter mehr Wärme entzogen wird als die Sonne nachheizen kann. Das kann auch den Vegetationszyklus ändern.

Bauherren sollten heute alternativ über eine Holzpelletheizung, eine Kraft-Wärme-Kopplungs oder eine thermische Solaranlage beim Bau eines Eigenheimes nachdenken.

Erdwärme - Grundbegriffe
Erdwärmepumpen entziehen dem Boden mit durch Wasser gefüllte Rohre oder tief in das Erdreich dringende Sonden Wärme. Diese wird von einer elektrisch betriebenen Kompressorpumpe verdichtet und an den Heizwasserkreislauf im Haus übertragen.

Luftwärmepumpen entziehen der Außenluft Wärme, die ebenfalls mit einem Kompressor verdichtet und an den Heizkreislauf übertragen wird. Diese Anlagen können allerdings nur effektiv betrieben werden, wenn die Außentemperatur über Null Grad liegt. Ab Null Grad bildet sich Eis auf dem Wärmetauscher, welches wie eine Isolierschicht wirkt und die Wärmeübertragung mindert. Zwar gib es dafür Zusatzheizungen, aber die treiben natürlich den Stromverbrauch wieder in die Höhe. Mit 12.000 bis 16.000 EURO ist eine Luftwärmepumpe zwar deutlich günstiger als eine Erdwärmepumpe, aber wirtschaftlich betreiben lässt sie sich nur in Regionen mit Temperaturen, die selten unter Null Grad sinken.

Die Jahresarbeitszahl ist die entscheidende Messgröße für die Leistung einer Wärmepumpe. Sie gibt das Verhältnis zwischen der jährlich bereitgestellten Wärmemenge und dem Elektrizitätsverbrauch wieder. Um die Stromkosten möglichst gering zu halten, sollte die Jahresarbeitszahl mindestens den Wert von 3,5 übersteigen und möglichst 4,0 erreichen.

Förderung für die Umrüstung eines bestehenden Hauses auf eine Wärmepumpenheizung gewährt die BaFa. Eigentümer erhalten 2.400 EURO, wenn sie eine Luftwärmeanlage mit einer Arbeitszahl von mindestens 3,7 oder eine Erdwärmeanlage mit einer Arbeitszahl von mindestens 4,3 einbauen. Wärmepumpen in Neubauten werden nicht gefördert. Auszug aus dem Artikel von Richard Haimann, Welt am Sonntag, 12. Dezember 2010.

Mehr Informationen zu:

Geld sparen | Versicherungsvergleich | Geld verdienen | Geld verdienen mit eBooks | Wissenswertes Geld verdienen im Internet | Zweiteinkommen arbeiten von zu Haus | Internetagentur | Internetagentur Hamburg | Internetagentur Berlin | SEO Hamburg | SEO Berlin | SEO | SEO Blog | SEO Hamburg | SEO Berlin | Internetagentur/ online Marketing Agentur | SEO Blog | Carport